www.npd-nordhessen.de - NPD Unterbezirk-Nordhessen

27.11.2007

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Offener Brief an Linkspartei-Aktivist

Bericht
Sehr geehrter Volksgenosse Welker,

ich habe über die Schwierigkeiten in Ihrem Parteiverband in einem Artikel der Wetterauer Zeitung gelesen. Nach unserem recht angenehmen Gespräch auf Ihrer Veranstaltung in meiner Heimatstadt Büdingen entstand bei mir der Eindruck, dass Sie mit der Arbeit Ihrer Partei bzw. deren Funktionsträger nicht allzu sehr zufrieden sind. Sie erlebten sicherlich schon des öfteren jene Anfeindungen gegen mich und meine Partei, wie man solle nicht mit uns reden und wir wären zu ächten. An jenem Abend konnten aber sicherlich auf beiden Seiten Vorurteile abgebaut werden. Dies möchten wohl Ihre Parteiführung und andere Antifaschisten mit aller Macht verhindern. Jene Kräfte wollen den Eindruck erwecken, wir hätten eine ansteckende unheilbare Krankheit oder die NPD würde nur aus kriminellen Schlägern bestehen. Was in der heutigen Zeit als „Politisch unkorrekt“ angesehen wird, versucht man zu verteufeln und als Antidemokratisch darzustellen.

Die Politik, die von der Partei - die Linke, in mehreren Bereichen vertreten wird, ist nicht praktizierbar. Dies haben seit dem Einzug Ihrer Partei in den Deutschen Bundestag bereits viele Wähler durchschaut und werden sich bald eine neue Alternative zu den herrschenden Systemparteien suchen. Die Linke stellt für dieses verkrustete Parteiensystem der BRD (leider) keine reale Gefahr dar. In gemeinsamen Regierungskoalitionen mit der SPD, die sicher alles andere als eine sozial gerechte Partei ist, wird nicht einmal gegen die Einführung von den Hartz IV Gesetzen gestimmt. Ob dies von Ihnen, der sich für die „kleinen Leute“ stark machen möchte, und dem Großteil Ihrer Wähler in Rosbach und anderswo mitgetragen werden kann, ist fraglich. Auch ein Herr Lafontaine hätte in seiner Funktion als Parteivorsitzender der SPD, als Ministerpräsident des Saarlandes und Bundesfinanzminister sicherlich Akzente gegen diese ausbeuterische Politik von oben setzen können. Dies hat er aber unbestritten nicht getan und wollte dies auch nicht!

Ihre Fraktion setzt diese Art der Politik ebenfalls im Wetterauer Kreistag fort. Anträge der NPD-Fraktion gegen Hartz IV, die Übernahme von Fahrtkosten bei behilfsdürftigen Kindern und Jugendlichen zur Schule oder gestellte Anträge zur Einführung von Mindestlöhnen wurde von Ihren Parteikollegen Herrn Fischer und Herr Hoffmann bereits abgelehnt.

Für die NPD ist es gleich, welche Fraktion sinnvolle Anträge stellt. Denn für uns zählt nur, dass jene Anträge den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes nutzen.

Ich biete Ihnen einen Platz in unserer Gemeinschaft an. Bei uns gibt es keine Diktatorischen Vorgaben von oben. Wir sind eine Partei in der Sie sich frei entfalten, natürlich auch eigene Ideen und Vorstellungen einbringen können.

Gerne können wir zwischen Ihnen und Kamerad Wöll, als Wahlkreiskandidaten zur Landtagswahl, eine gemeinsame Diskussionsveranstaltung durchführen. Auch könnten Sie sich an unserer Demonstration gegen den Bau einer Moschee am 08.12.2007 in Nidda beteiligen. Der Bitte nach einem Vier-Augen-Gespräch mit Ihnen würde ich ebenfalls nachkommen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Lachmann
Kreisvorsitzender

» Zur Hauptseite wechseln

Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: