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24.01.2019

Lesezeit: etwa 1 Minute

Gutmenschenparteien wollen sich aus Büdinger Stadthalle aussperren

Wenn man unliebsame Parteien behindern will, so ändert man einfach die Satzung. So soll es am Freitag im hessischen Büdingen geschehen, nachdem die NPD zwei größere Veranstaltungen in der dortigen Stadthalle organisierte.

Zur Begründung heißt es u.a., dass es Anrufe besorgter Gäste gegeben hätte, so die Geschäftsführerin des Stadtmarketings Arnika Haury. Die Sorge traf wahrscheinlich eher auf die gewaltbereiten Linkschaoten zu, die es nicht ertragen können, wenn eine zugelassene Partei tagt. Nicht selten kommt es bei derartigen Protesten nicht nur zu Verkehrsbehinderungen, sondern auch zu Randale und Ausschreitungen.

Statt gegen solcherlei Ausschreitungen vorzugehen, sperrt man einfach eine Partei aus, die nicht in das eigene Weltbild passt.

Ein Gutes hat diese Satzungsänderung dennoch. Und zwar dürfen künftig auch alle anderen Parteien dort nicht mehr tagen. Lieber sperren sie sich alle aus, bevor sie einer unliebsamen Partei Zutritt gewähren.

#npd #buedingen #hessen

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/rechtsstreit-wegen-stadthalle-buedingen-will-npd-loswerden-16002662.html

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