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27.10.2011

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Serie von Autobränden in Frankfurt – Jörg Krebs (NPD): „Notfalls Bürgerwehren bilden“!

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Ein Phänomen, welches bisher vor allem aus Berlin und Hamburg bekannt war, schwappt seit einigen Monaten auch nach Frankfurt über. Die Rede ist von Brandstiftungen an abgestellten Fahrzeugen, die nicht selten massiven Schaden zu Lasten der Eigentümer hinterlassen. Wobei oftmals nicht der materielle Schaden am Fahrzeug selbst am schwersten zu verkraften ist, sondern die Tatsache, daß man plötzlich mit einer eingeschränkten Mobilität konfrontiert wird.

Viele Autofahrer sind nämlich aus beruflichen Gründen auf ein funktionstüchtiges Fahrzeug dringend angewiesen und können nicht von heute auf morgen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Der Familienvater, der mitten in der Nacht aufgeweckt und vor die Tatsache gestellt wird, daß das Fahrzeug, mit Hilfe dessen er seiner Familie das Auskommen sichert, wird schlechterdings Verständnis dafür aufbringen, wenn man ihm entgegnet, er könne alternativ ja auch U- und S-Bahnen nutzen.

Den Brandstiftern, die sicherlich in der Mehrheit dem politisch linken Spektrum zuzuordnen sind, sind derlei Überlegungen natürlich vollkommen fremd. Ihnen geht es auch längst nicht mehr nur darum, „den Bonzen“ eins auszuwischen, indem sie sich an Nobelkarossen vergreifen die in beschaulichen Villenvierteln geparkt sind. Die Beweggründe liegen offenbar eher darin, daß man selbst längst Teil dieser bundesdeutschen „Spaßgesellschaft“ geworden ist und daher seinen oftmals monotonen Alltag nach dem Grundsatz „No risk, no fun“ (Kein Risiko, kein Spaß) des Nachts ein wenig zu kompensieren sucht. Auf Kosten und zu Lasten Dritter.

Daß diese Form der Kriminalität die Polizei vor immense Herausforderungen stellt, liegt auf der Hand. Die Ordnungshüter können schließlich nicht jede Nacht gleichzeitig in jeder Straße der Stadt unterwegs sein. Wann und wo die Täter erneut zuschlagen werden, kann niemand voraussehen. Und Fälle, in denen Täter von aufmerksamen Nachbarn zufällig auf frischer Tat ertappt werden, sind eher selten. Ende September konnte die Polizei in Berlin zwar einen ersten Ermittlungserfolg erzielen. Der Sohn des LINKEN-Politikers Detlef Poge wurde auf frischer Tat dabei ertappt, ein Fahrzeug angezündet zu haben. Bereits 2009 wurde er wegen einer gleichen Tat von der Polizei festgenommen.

Dennoch sind solche Erfolge eher die Ausnahme, denn die Regel. Nach unserem Dafürhalten ist daher in verstärktem Maße der Bürger selbst gefragt. Warum nicht auch einfach eine örtliche „Bürgerwehr“ bilden? Gerade in Stadtteilen, die eher ländlich geprägt sind, wie z.B. in jenen des Frankfurter Nordens, wo es kürzlich zu einer ganzen Serie von Brandstiftungen kam, wäre ein solches bürgerschaftliches Engagement sehr begrüßenswert und darüber hinaus relativ einfach umzusetzen, da es hier noch ein durchaus reges Vereinsleben und damit sozialen Zusammenhalt durch regelmäßige Kontakte gibt. Wenn die etablierte Politik versagt, muß der Bürger eben auch mal selbst aktiv werden.

Deshalb: Augen auf, gegen die Brandstifter!

Jörg Krebs
Stadtverordneter und
Mitglied des Ortsbeirates 15

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Quelle: NPD-Frankfurt


 


Quelle: http://www.npd-hessen.de/
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